White-Label-Service bezeichnet eine Dienstleistung, die von einem Anbieter erbracht wird, jedoch unter dem Namen oder der Marke eines anderen Unternehmens angeboten wird. Für Kunden erscheint die Leistung als Teil des Angebots des vermarktenden Unternehmens.
Grundlagen
Beim White-Label-Modell übernimmt ein spezialisierter Anbieter die operative Durchführung einer Dienstleistung. Ein anderes Unternehmen integriert diese Leistung in sein eigenes Angebot und tritt gegenüber Kunden als Anbieter auf.
Dieses Modell wird in vielen Branchen genutzt, um Dienstleistungen anzubieten, ohne eigene Infrastruktur oder spezialisierte Teams vollständig selbst aufbauen zu müssen.
Einordnung im Dienstleistungsumfeld
White-Label-Kooperationen sind im Dienstleistungssektor weit verbreitet. Unternehmen können dadurch ihr Portfolio erweitern und zusätzliche Leistungen anbieten.
Das Modell basiert auf einer Kooperation zwischen zwei Unternehmen: dem Leistungserbringer und dem Unternehmen, das die Leistung unter eigener Marke anbietet.
Einordnung im System von Dienstleistungsmodellen
- Buchhaltungsdienstleister
- Payroll Anbieter
- Externe Lohnbuchhaltung
- Externe Finanzbuchhaltung
- Buchhaltung Dienstleister
White-Label-Modelle ermöglichen es Unternehmen, zusätzliche Dienstleistungen anzubieten, ohne diese vollständig intern organisieren zu müssen.
Typische Einsatzbereiche
- Softwarelösungen und Plattformen
- digitale Dienstleistungen
- Buchhaltungs- und Payrollservices
- technische Infrastrukturleistungen
- Serviceplattformen
Der tatsächliche Anbieter bleibt dabei häufig im Hintergrund, während die Leistung unter der Marke des vermarktenden Unternehmens angeboten wird.
Typischer Ablauf
- Kooperation zwischen zwei Unternehmen
- Integration der Leistung in das Angebot des vermarktenden Unternehmens
- Bereitstellung der Leistung durch den White-Label-Anbieter
- Kundenkontakt über das vermarktende Unternehmen
- Operative Leistungserbringung im Hintergrund
Praxisbezug
White-Label-Modelle werden häufig genutzt, um Dienstleistungen schneller auf den Markt zu bringen oder bestehende Angebote zu erweitern.
Für Unternehmen kann dies eine Möglichkeit sein, zusätzliche Leistungen anzubieten, ohne eigene technische oder organisatorische Strukturen vollständig aufbauen zu müssen.
Typische Fehlerquellen
- Unklare Rollenverteilung zwischen den Partnern
- fehlende Abstimmung bei Serviceprozessen
- unterschiedliche Qualitätsstandards
FAQ
Was bedeutet White-Label?
White-Label bedeutet, dass eine Leistung von einem Anbieter erstellt wird, aber unter der Marke eines anderen Unternehmens vermarktet wird.
Ist White-Label dasselbe wie Outsourcing?
Beim Outsourcing wird eine Leistung ausgelagert. Beim White-Label-Modell wird eine Leistung zusätzlich unter eigener Marke gegenüber Kunden angeboten.
Fazit
Ein White-Label-Service ermöglicht es Unternehmen, Dienstleistungen unter eigener Marke anzubieten, obwohl die operative Leistung von einem spezialisierten Anbieter erbracht wird.
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