Bankbuchungen sind Buchungsvorgänge, mit denen Bewegungen auf betrieblichen Bankkonten innerhalb der Buchführung erfasst werden. Dazu gehören insbesondere Zahlungseingänge, Zahlungsausgänge und andere kontobezogene Geschäftsvorfälle.

Was sind Bankbuchungen?

Bankbuchungen bilden die auf einem Bankkonto stattfindenden Geschäftsvorfälle buchhalterisch ab. Grundlage dafür können beispielsweise Kontoauszüge oder elektronische Bankinformationen sein.

Eine Bankbewegung wird dabei dem zugrunde liegenden Geschäftsvorfall zugeordnet und innerhalb der Buchführung auf den entsprechenden Konten erfasst.

Welche Angaben gehören zu einer Bankbuchung?

Eine Bankbuchung enthält typischerweise Informationen, mit denen die jeweilige Kontobewegung nachvollziehbar zugeordnet werden kann. Dazu gehören beispielsweise:

  • Buchungsbetrag
  • Bankkonto
  • zugehöriges Gegenkonto
  • Buchungsdatum
  • Bezug zum zugrunde liegenden Geschäftsvorfall

Die fachliche Zuordnung einer Kontobewegung steht dabei in engem Zusammenhang mit der Kontierung und dem daraus entstehenden Buchungssatz.

Bankbuchung und Zahlungsverkehr – was ist der Unterschied?

Bankbuchungen und Zahlungsverkehr bezeichnen unterschiedliche Vorgänge.

Der Zahlungsverkehr umfasst die Durchführung beziehungsweise Abwicklung von Zahlungen. Die Bankbuchung bildet die daraus entstandene Kontobewegung anschließend innerhalb der Buchführung ab.

Kurz gesagt: Der Zahlungsverkehr betrifft die Zahlung selbst, die Bankbuchung deren buchhalterische Erfassung.

Einordnung in die Buchführung

Bankbuchungen können mit unterschiedlichen Geschäftsvorfällen zusammenhängen. Ein Zahlungseingang kann beispielsweise einer offenen Forderung zugeordnet werden, während ein Zahlungsausgang mit einer bestehenden Verbindlichkeit verbunden sein kann.

Bankbuchungen sind damit ein Bestandteil der laufenden Buchführung, besitzen jedoch keine eigenständige Bedeutung als Zahlungs- oder Abrechnungsverfahren.

Verwandte Begriffe