Die ZVK-Bau ist die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG. Sie ist eine überbetriebliche Pensionskasse der Bauwirtschaft und gewährt tariflich geregelte zusätzliche Altersversorgungsleistungen. Gemeinsam mit der ULAK tritt sie unter der Dachmarke SOKA-BAU auf.
Was ist die Aufgabe der ZVK-Bau?
Die ZVK-Bau dient der zusätzlichen Altersversorgung von Beschäftigten der Bauwirtschaft. Zu ihren tariflichen Leistungen gehören insbesondere die Tarifrente Bau und für bestimmte ältere Anspruchsgruppen weiterhin die Rentenbeihilfe.
Die zusätzlichen Versorgungsansprüche ergänzen die gesetzliche Rente. Welche Ansprüche im Einzelfall bestehen, richtet sich nach den jeweils maßgeblichen tariflichen und versicherungsrechtlichen Regelungen.
Welche tarifliche Grundlage hat die ZVK-Bau?
Eine zentrale Grundlage der zusätzlichen Altersversorgung ist der Tarifvertrag über eine zusätzliche Altersversorgung im Baugewerbe (TZA Bau). Er regelt insbesondere die Tarifrente Bau und die Rentenbeihilfe.
Der VTV erfüllt dagegen vor allem eine verfahrensbezogene Funktion innerhalb des Sozialkassensystems. Er enthält unter anderem Regelungen zum Beitragseinzug und zur Rolle der beteiligten Sozialkassen.
Wie hängt die ZVK-Bau mit SOKA-BAU zusammen?
SOKA-BAU ist die gemeinsame Dachmarke der ZVK-Bau und der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft.
Die beiden Einrichtungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben innerhalb der tariflichen Sozialkassenverfahren der Bauwirtschaft.
ZVK-Bau und ULAK – was ist der Unterschied?
Die ULAK ist insbesondere für das tarifliche Urlaubs- und Berufsbildungsverfahren zuständig. Die ZVK-Bau gewährt dagegen zusätzliche Leistungen zur gesetzlichen Rente.
Beim gemeinsamen Beitragseinzug fungiert grundsätzlich die ULAK als Einzugsstelle und zieht dabei auch Beiträge der ZVK-Bau ein.
Kurz gesagt: Die ULAK ist vor allem für Urlaub und Berufsbildung zuständig – die ZVK-Bau für die zusätzliche Altersversorgung.